B2B-Shop: 10 wichtige Punkte für Ihren Onlinehandel

Von der ERP-Anbindung bis zu individuellen Bestellprozessen: Diese zehn Punkte helfen Ihnen, die Anforderungen an Ihren B2B-Shop zu klären.

ERP und B2B-Shop als zusammenhängendes System

Ein B2B-Shop muss zu Ihren bestehenden Geschäftsprozessen passen. Entscheidend ist, dass Daten zuverlässig ausgetauscht werden und Informationen dort ankommen, wo Ihre Mitarbeiter und Geschäftskunden sie benötigen.
ERP und B2B-Webshop tauschen Produkt- und Bestelldaten aus; je nach Anbindung gelangen Belege ins Admin-Tool oder ins ERP des Geschäftskunden.

1. ERP und Webshop zuverlässig verbinden

Produktdaten, vereinbarte Kundenpreise und Lagerbestände werden häufig bereits im ERP gepflegt. Eine passende Anbindung kann diese Informationen automatisch im Webshop bereitstellen und doppelte Datenpflege vermeiden.

Bei der Planung sollten Sie festlegen, welches System welche Daten führt und wann Änderungen übertragen werden. Welche Möglichkeiten eine solche Webshop-Schnittstelle bietet, lässt sich anhand Ihrer bestehenden Abläufe klären.

Ein Praxisbeispiel ist Keune Schweiz: Dort verbindet sich die Webshop-Plattform mit SAP Business One und tauscht unter anderem Artikel- und Kundendaten aus.

2. Bestell- und Belegdaten am richtigen Ort bereitstellen

Geschäftskunden benötigen Bestellinformationen und Belege für ihre eigenen Geschäftsprozesse. Diese können im Admin-Tool verfügbar sein oder automatisch an ein SAP-System übermittelt werden. Je nach Aufbau betrifft die Anbindung das System des Shopbetreibers, das des Geschäftskunden oder beide.

Die entscheidende Planungsfrage lautet: Wer benötigt welche Informationen, in welchem System und zu welchem Zeitpunkt? Daraus ergibt sich, wie Bestellungen, Rechnungen und weitere Dokumente bereitgestellt werden sollen.

3. Hosting, Datenschutz und Support in der Schweiz

Ein B2B-Shop begleitet Ihre Geschäftsabläufe über Jahre. Klären Sie deshalb früh, wo Ihre Daten liegen, wie sie geschützt werden und wer Sie im Betrieb unterstützt.

Datenstandort und Sicherungen

Bei Comgate werden Ihre Webshop-Daten in der Schweiz gespeichert und verarbeitet. Professionelle Rechenzentren und verschlüsselte Backups gehören zum Betrieb. Klären Sie bei der Planung auch, wie Sicherungen erstellt werden und wie Ihr Shop nach einer Störung wieder verfügbar wird.

Schweizer Datenschutzgesetz (DSG)

Ein B2B-Shop verarbeitet auch Personendaten, beispielsweise die Angaben von Ansprechpartnern Ihrer Geschäftskunden. Berücksichtigen Sie das Schweizer Datenschutzgesetz (DSG). Dazu gehören neben dem Datenstandort auch klare Berechtigungen, Zuständigkeiten und Vereinbarungen zur Datenbearbeitung.

Direkter Kontakt zu Entwicklern

Bei Fragen zu Ihrem Webshop erhalten Sie professionellen Schweizer Support direkt von unseren Senior- und Lead-Entwicklern. Unser Support wird nicht ausgelagert. So besprechen Sie technische Fragen und Weiterentwicklungen mit dem Team, das die Shop-Software entwickelt.
Wer betreut Ihren Shop im Alltag, und wie erreichen Sie diese Personen? Diese Frage gehört ebenso in die Planung wie die gewünschten Funktionen.
Schweizer Datenstandort mit Servern, geschützte Kontaktdaten und direkter Austausch mit Softwareentwicklern.

Geschäftskunden und Konditionen passend abbilden

Geschäftskunden arbeiten häufig mit mehreren Login-Accounts und benötigen eigene Sortimente und Konditionen. Ihr B2B-Shop sollte Kunden, Kundengruppen und Berechtigungen zentral verwalten.
Geschäftskunden mit mehreren Login-Accounts und Berechtigungen sowie zugeordneten Preisen und Konditionen im B2B-Webshop.

4. Geschäftskunden und Berechtigungen zentral verwalten

Geschäftskunden bestellen oft über mehrere Ansprechpartner, Standorte oder Abteilungen. Legen Sie fest, welche Login-Accounts zu welchem Kunden gehören und wer welche Informationen sehen oder bearbeiten darf.

Benötigt ein Standort ein eigenes Sortiment? Welche Benutzer dürfen bestellen oder Kundendaten bearbeiten? Solche Berechtigungen sollten sich an Ihrer tatsächlichen Organisation orientieren. Im Admin-Tool lassen sich Kunden, Kundengruppen und Login-Accounts zentral verwalten.

5. Vereinbarte Preise und Konditionen zuverlässig anwenden

Im B2B-Geschäft gelten häufig kundenspezifische Preise, Rabatte und Sonderkonditionen. Der Shop sollte nach dem Login automatisch die passenden Konditionen anzeigen und im Bestellprozess anwenden.

Klären Sie auch, wie Kundenpreise, Staffelpreise und zeitlich begrenzte Aktionen zusammenwirken. Entscheidend ist eine nachvollziehbare Priorität, damit ein Sonderpreis nicht unbeabsichtigt mit einem weiteren Rabatt kombiniert wird. Im Admin-Tool lassen sich Konditionen pro Kunde oder Kundengruppe pflegen.

Bei Keune Schweiz sorgt ein flexibles Berechtigungs- und Konditionenmodell dafür, dass unterschiedliche Nutzergruppen die passenden Preise, Inhalte und Funktionen erhalten.

Wiederkehrende Bestellungen und eigene Abläufe vereinfachen

Im B2B-Shop geht es auch um die Arbeit zwischen den Bestellungen. Ein guter Shop macht wiederkehrende Aufgaben einfacher und bildet die Abläufe Ihres Unternehmens passend ab.

6. Wiederkehrende Bestellungen einfacher machen

Viele Geschäftskunden bestellen regelmässig dieselben Produkte. Eine Wiederbestellfunktion kann dabei helfen, eine frühere Bestellung zu übernehmen, statt alle Artikel nochmals im Katalog zu suchen.

Wichtig ist, dass die Benutzer Mengen anpassen und die neue Bestellung vor dem Abschluss prüfen können. Aktuelle Preise, Konditionen und Verfügbarkeiten sollten dabei berücksichtigt werden. So wird aus einer früheren Bestellung eine passende neue Bestellung.

Eine frühere Bestellung übernehmen, die Produktmengen anpassen und die neue Bestellung im B2B-Webshop erneut absenden.

7. Individuelle Geschäftsprozesse direkt im Shop abbilden

Ein B2B-Shop kann mehr leisten als Produkte anzeigen und Bestellungen entgegennehmen. Manche Unternehmen benötigen zusätzliche Eingaben, Planungsschritte oder einen besonderen Bestellablauf, der zu ihrem Geschäftsmodell passt.

Klären Sie, welche Arbeit heute neben dem Shop erledigt wird und wer die Informationen anschliessend benötigt. Mit individuellen Webshop-Erweiterungen lassen sich solche Geschäftsprozesse direkt in die bestehende Lösung integrieren.

Bestellprozess und Lieferarten flexibel konfigurieren

Verpackungseinheiten, Zahlungsarten und Lieferkosten gehören zum täglichen Bestellprozess. Ihr Webshop sollte diese Regeln flexibel kombinieren und genau auf Ihr Sortiment und Ihre Geschäftsprozesse abstimmen.
Verpackungseinheiten und Mengenregeln, ein anpassbarer Checkout mit Zahlungsarten sowie Lieferarten und Versandkosten im B2B-Webshop.

8. Bestelleinheiten, Mengenregeln und Zuschläge definieren

Geschäftskunden bestellen nicht immer stückweise. Klären Sie, welche Verpackungseinheiten, individuellen Mengeneinheiten und Mindestmengen für Ihr Sortiment sinnvoll sind. Auch komplexere Mengenszenarien, Staffelpreise und Zuschläge sollten sich nachvollziehbar abbilden lassen.

Solche Regeln sollten Sie im Admin-Tool selbst definieren und anpassen können. Ein passend konfigurierter Produktkatalog stellt Bestelleinheiten und Preisregeln verständlich dar. Für besondere Anforderungen stimmen wir die Mengen- und Preislogik auf Ihr Geschäftsmodell ab.

9. Checkout und Zahlungsarten passend gestalten

Der Checkout muss zu Ihren Geschäftskunden passen. Welche Angaben werden benötigt? Welche Kundengruppen dürfen auf Rechnung bestellen? Legen Sie Schritte, Felder und Zahlungsarten nach Ihren Geschäftsprozessen fest.

Unsere Kasse lässt sich individuell anpassen. Zahlungsarten können gezielt für bestimmte Kunden oder Kundengruppen angeboten werden. Wichtig ist, dass Gesamtpreis, Konditionen und allfällige Zuschläge vor dem Bestellabschluss klar ersichtlich sind.

10. Lieferarten und Versandkosten auf Ihre Logistik abstimmen

Lieferung, Abholung oder Expressversand: Ihre Geschäftskunden sollten die passenden Optionen erhalten. Versandkosten können vom Warenwert, Gewicht oder Volumen abhängen. Auch Lieferländer, Kundengruppen und Zuschläge gehören in die Planung.

Mit flexiblen Lieferarten lassen sich mehrere Regeln und Zuschläge kombinieren und im Admin-Tool verwalten. Spezielle Liefermodelle oder zusätzliche Logistikprozesse können individuell in den Webshop integriert werden.

Welche Funktionen sind für Ihren B2B-Shop entscheidend? Halten Sie Ihre Anforderungen fest und priorisieren Sie, was zum Start benötigt wird und was später ergänzt werden kann.
Logo SV Group – Referenzkunde Comgate Webshop Schweiz
Logo Keune – Referenzkunde Comgate E-Commerce-Lösung
Logo Ricola – Referenzkunde Comgate Webshop-Software
Logo Niwaba – Referenzkunde Comgate E-Commerce Schweiz
Logo Miiki – Referenzkunde Comgate Webshop Schweiz
Logo Hiltex – Referenzkunde Comgate E-Commerce-Software

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